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Präsentieren mit PowerPoint

Präsentieren mit Powerpoint – 10 Goldene Regeln
(Quelle: Ernst Klett Verlag)

  1. Gestalten Sie die erste Folie nach dem AIDA-Schema:
    Attention (Aufmerksamkeit herstellen!)
    Interest (Interesse wecken!)
    Desire (Wunsch hervorrufen, mehr zu erfahren!)
    Action (zu aktivem Zuhören motivieren!)
  2. Verleihen Sie Ihrer Präsentation durch eine übersichtliche Gliederung und ein einheitliches Layout Wirkung!
    (Vermeiden Sie unbedingt technischen Spielereien wie aufwändige Überblendungen oder rotierende Sätze mit
    Formel-1-Geräusch!)
  3. Sie stehen im Mittelpunkt, nicht die Präsentation!
  4. Blenden Sie die Folie nicht ein, bevor oder erst nachdem Sie sprechen –
    die Folie ergänzt, veranschaulicht Ihren Vortrag!
  5. Lesen Sie Ihre Folien niemals vor!
  6. Bauen Sie gezielt passende Zitate zum Mitdenken oder zur Überleitung zum nächsten Thema ein!
  7. Fertigen Sie sich ergänzende Notizen an! Bewährt haben sich Karteikarten (sieht auch professionell aus).
  8. Formulieren Sie Ihren ersten Satz schriftlich aus und lernen ihn auswendig – gut gegen Lampenfieber!
  9. Proben Sie ihren Vortrag – sprechen Sie dabei laut und stoppen Sie die Zeit!
  10. Sprechen Sie langsam in angemessener Lautstärke und in kurzen, einfachen Sätzen!
    Legen Sie dabei Denk- und Sprechpausen ein – Ihre Zuhörer werden dankbar sein!

Themen für eine Beispiel-Präsentation

Falls du noch nicht weißt, worüber du präsentieren willst, hier sind zehn Ideen:

  1. Das bin ich – Stelle dich mit Bildern und Hobbys vor.
  2. Mein Lieblingsfilm – Warum magst du ihn? Wer spielt mit?
  3. Ein faszinierendes Tier – Wähle dein Lieblingstier und erzähle Spannendes.
  4. Mein Traumurlaub – Wo würdest du gern hinreisen?
  5. Meine Lieblingssportart – Erkläre die Regeln und warum sie dir gefällt.
  6. Ein berühmtes historisches Ereignis – Was geschah, und warum war es wichtig?
  7. Mein Lieblingsspiel (Brettspiel oder Videospiel) – Was macht es besonders?
  8. Ein tolles Buch, das ich gelesen habe – Kurze Vorstellung der Geschichte.
  9. Meine Stadt oder mein Wohnort – Interessante Orte und Besonderheiten.
  10. Eine Erfindung, die die Welt verändert hat – Z. B. das Internet, das Rad oder das Smartphone.

Wähle ein Thema, das dich interessiert – dann fällt das Präsentieren leichter!


Spickzettel: So baust du deine Präsentation auf

Jede gute Präsentation beantwortet die wichtigsten W-Fragen:

FrageBedeutungBeispiel (Thema: Mein Lieblingsfilm)
Wer?Hauptpersonen oder Erfinder?Wer spielt mit? Wer hat den Film gemacht?
Was?Worum geht es?Kurz die Handlung erklären.
Wann?Zeitliche Einordnung?Wann wurde der Film veröffentlicht?
Wo?Ort der Handlung oder Entstehung?Wo spielt der Film? Wo wurde er gedreht?
Warum?Warum ist das Thema spannend?Warum magst du den Film? Was macht ihn besonders?

Aufbau deiner Präsentation

1. Titelfolie:
✅ Titel + dein Name

2. Einleitung:
✅ Thema kurz vorstellen
✅ Warum hast du dieses Thema gewählt?

3. Hauptteil:
✅ W-Fragen beantworten
✅ Bilder & Stichpunkte nutzen (kein langer Fließtext!)

4. Fazit:
✅ Wichtige Punkte zusammenfassen
✅ Vielleicht eine eigene Meinung oder eine Frage ans Publikum stellen

5. Letzte Folie:
✅ „Danke für eure Aufmerksamkeit!“
✅ Vielleicht ein kleines Quiz oder eine offene Frage, um das Publikum einzubeziehen

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